10. Mai 2009 Muttertag
Der Muttertag ist ein Gedenktag zu Ehren der Mutter bzw. der Mütter allgemein. Der Muttertag wird erst seit dem 20 Jahrhundert als eigener - nicht gesetzlicher - Feiertag gefeiert. Der Muttertag wird in vielen Ländern am zweiten Sonntag im Mai gefeiert, insbesondere im deutschsprachigen Raum.
Sprüche zum Muttertag:
* Alles Gute zum Muttertag!
* Meine Mama ist die Beste!
* Mami, ich hab Dich lieb!
* Muttertag, das ist wahr,
die sind an allen Tagen im Jahr!
* Meine Mama habe ich gern´
so wie der Himmel seine Stern´!
* Ein ganz großes Danke an die liebste Mami der Welt!
* Liebe Mami!
Ich habe für Dich gebastelt und gedichtet
und auch den Frühstückstisch schön hergerichtet.
Das schaffe ich leider nicht jeden Tag,
wenn ich dich auch noch so mag!
* Du bist auch hier an schlechten Tagen,
Du bist bereit, meine Last mitzutragen.
Liebe Mutter, dafür möchte ich Dir heute danken!
* Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mütter!
Muttertagsgedichte
Mein Mütterlein
Ich hab doch nichts so lieb
wie dich, mein Mütterlein,
es müsste denn der liebe Gott
im Himmel droben sein.
Den lieb ich, weil er dich mir gab
und weil er mir erhält
das allerbeste Mütterlein
auf weiter, weiter Welt.
Julius Sturm (1816-1896)
Mutterliebe
So weich und warm
Hegt dich kein Arm,
Wie dich der Mutter Arm umfängt.
Nie findest du
So süße Ruh,
Als wenn dein Aug an ihrem hängt.
Und kehrt ergreist
Dem müden Geist
Noch manch ein Jugendbild zurück,
Es grüßt dich keins
So milden Scheins,
Wie deiner Mutter Segensblick.
O führt dich nicht
Dies liebe Licht
Ins dunkle Leben treulich ein,
Ob auch die Welt
Sich dir gesellt,
Bist dennoch mutterseelenallein!
Paul Heyse (1830-1914)
Das Mutterherz
Willst du auf die Erde,
Sprach der Herr zu mir,
Brauchst du Liebe,
Die dich schützt,
Brauchst du Treue,
Die dich nie verlässt.
Doch wirst du auf Erden
Finden nicht so bald
Lieb und Treue
Echt und heilig;
Darum geb’ ich dir
Von meiner mit.
Und ich will sie legen,
Liebes Menschenkind,
Dass du findest
In der Trübsal
Diese Gaben,
In das Mutterherz.
Peter Rosegger (1843-1918)
O du, die mir die Liebste war
O du, die mir die Liebste war,
du schläfst nun schon so manches Jahr.
So manches Jahr, da ich allein,
du gutes Herz, gedenk ich dein.
Gedenk ich dein, von Nacht umhüllt,
so tritt zu mir dein treues Bild.
Dein treues Bild, was ich auch tu,
es winkt mir ab, es winkt mir zu.
Und schein mein Wort dir gar zu kühn,
nicht gut mein Tun,
du hast mir einst so oft verziehn,
verzeih auch nun.
Wilhelm Busch (1832 - 1908)

